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Luftdruckmeldeanlagen

Luftdruck-MelderHerr S. ist seit seiner Geburt gehörlos. Er arbeitet als Schlosser in einer großen Schlosserei.

Daraufhin fertigte resEARch ihm einen speziell entwickelten Luftdruckmelder. Herr S. hält diesen Melder in der Hand. Nun kann er diesen mit einem ca. 35 cm langen Schwanenhals an verschiedenen Orten der Luftdruckschläuche anhalten. Sobald an einer undichten Stelle Luft ausströmt, wird dieses durch eine kleine Lampe am Gerät angezeigt. So kann Herr S. den exakten Luftstromaustritt am Pressluftschlauch bestimmen. Mit dieser technischen Hilfe, die problemlos zu handhaben ist, ist Herr S. in der Lage, jede auch noch so kleine Undichtigkeit an den Pressluftschläuchen festzustellen. Seit Fertigstellung dieser Eigenentwicklung ist Herr S. an seinem Arbeitsplatz wieder kompromisslos einsetzbar.


Jägerschutz

resEARch entwickelte ein neues System: Ein Chip im Gewehrschaft schützt Jäger und Sportschützen mit Hörgerät.

Als Fachbetrieb für individuelle Hörsysteme haben wir ein Hörgerät speziell für die Jagd entwickelt. Jäger, die ein Hörgerät tragen müssen, kennen das Problem. Einerseits müssen sie auf jedes Geräusch achten, um das Wild ausfindig zu machen, andererseits kann der Beuteschuss zu einem ohrenbetäubenden Knall im Ohr erwachsen, da der Schuss durch das Hörgerät noch verstärkt wird. Auch beim Tontaubenschießen ist es schwierig, ,"on ear" zu sein, natürlich ist das System auch für Sportschützen geeignet.

Das neue Hörgerät macht es dem betroffenen Jäger oder Sportschützen leichter: Im Hörgerät wurde ein kleiner Empfänger eingebaut, der im Bedarfsfall das Hörgerät komplett abschaltet. Beim Anlegen des Gewehres und beim Anvisieren des Ziels bleibt das Hörgerät weiter voll in Funktion. Erst beim Auflegen der Wange in Nähe eines kleinen Chips, der im Schaft des Gewehres untergebracht wird, schaltet das Hörgerät ohne Zeitverzögerung ab. Sobald das Gewehr wieder von der Wange genommen wird, ist das Hörgerät wieder voll in Funktion.

Dies ist also nicht mit einer automatischen Regelung bei größeren Lautstärken für Hörgeräte zu vergleichen.

Zusätzlich zum Abschalten des Geräts ist das Ohr noch durch das Gehäuse des Im-Ohr-Gerätes, bzw. durch die Otoplastik beim Hinter-dem-Ohr-Gerät, geschützt.


Eintrittsmelder

Herr B. arbeitet bei der Stadtverwaltung in V. Er ist nahezu gehörlos und hat eine starke Sehfeldeinschränkung.

Das heißt, er kann auf ca. 1 Meter Entfernung gerade erkennen, dass sich etwas vor ihm befindet, aber nicht wer oder was es ist. Direkt vor den Augen ist er allerdings in der Lage, auch kleinste Schriftgrößen zu lesen. Da Herr B. oft Schriftwechsel wegsortiert, die er vorher auf seinem Schreibtisch ordnet, ist es ihm immer wieder unangenehm, wenn plötzlich Fremde oder auch Arbeitskollegen sein Büro betreten, ohne dass er es bemerkt.

Er hat auf seinem Schreibtisch eine ziemlich hellleuchtende Schreibtischlampe, deren Ein- und Ausschalten er auch optisch wahrnehmen kann. Wir montierten Herrn B. an seiner Bürotür einen Magnetkontakt. Dieser Magnetkontakt wird geschaltet, sobald die Tür geöffnet wird. Daraufhin schickt ein Funksender ein Signal zu einem auf dem Schreibtisch befindlichem Funkempfänger. Dieser bringt die Schreibtischlampe unverzüglich zum Blinken, egal ob die Schreibtischlampe gerade ein- oder ausgeschaltet ist.

Herr B. hat sich an diese Technik sehr schnell gewöhnt und erkennt sofort an der blinkenden Lampe, dass jemand sein Büro betritt.


Diktat-Wiedergabegeräte

Frau G. ist seit vielen Jahren an einer Universität in H. als Schreibkraft tätig. Sie ist hochgradig hörbehindert und ihre Aufgabe ist es, Diktate vom Tonband abzuschreiben.

Aufgrund ihrer Schwerhörigkeit war dieses nur bedingt, bei wenigen, ihr bekannten Sprechern möglich. Wir haben ein Diktatabspielgerät so modifiziert, dass sie den Ausgang des Abspielgerätes in der Lautstärke regeln kann und es nicht über einen Kopfhörer, sondern über eine Teleschlinge, die sie um den Hals trägt, in Betrieb nimmt. Sie trägt diese Teleschlinge und stellt ihr Hörgerät auf induktives Hören und kann somit mühelos auch die unterschiedlichsten Sprecher verstehen.

Das Abhören der Bänder ist für Frau G. damit problemlos und dieses praktiziert sie bereits seit vielen Jahren mit großem Erfolg.

Selbstverständlich sind wir mittlerweile auch in der Lage dieses System drahtlos, also mittels Funkempfänger, an die Hörgeräte anzuschließen, so dass der Hörbehinderte mit dem Diktatabspielgerät nicht fest verkabelt ist und sich frei im Raum bewegen kann.